Hannoversche Schweisshunde

Geschichte

Hannoversche Schweisshunde sind fast unverändert aus dem sog. Leithund des frühen Mittelalters hervorgegangen. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen wurden Jagdmethoden auf Hochwild geändert. Man benötigte einen Hund zur Nachsuche auf angeschweißtes Wild. Der Leithund bot hierfür beste Voraussetzungen und so wurde aus ihm der Leit-Schweißhund. Der Hannoversche Schweisshund (HS) wurde aus diesem Leithund gezüchtet und wird heute in der Waidgerechten Jagd auf Schalenwild ausschließlich bei der Nachsuche engesetzt.

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Erscheinungsbild

Der leistungsstarken Hannoverschen Schweisshunde ist ein mittelgroßer, wohlproportionierter, kraftvoller Hund. Gut gestellte, kräftig muskulöse Vorder- und Hintergliedmassen befähigen ihn zu ausdauernder Arbeit. Die breite tiefe Brust bietet der Lunge viel Raum und ermöglicht lange, anstrengende Hetzen. Die leicht faltige Stirn, lange Behänge, die Lefzen sind breit überfallend und gut abgerundet. Das klare, tiefliegende dunkle Auge verleiht dem Hannoverschen Schweisshund den für ihn typischen ernsten Gesichtsausdruck.

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Färbung

Rassetypisch ist auch die rote Grundfärbung, die vom hellen Fahlrot zur dunkel gestromten, beinahe schwarz wirkenden Färbung variieren kann.

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Verhalten Charakter /Wesen

Der Hannoversche Schweisshund verkörpert eine ruhige und sichere Wesensart, dabei ist er empfindsam, feinfühlig und sensibel gegenüber seinem Führer. Er verfügt über eine hohe Konzentrationsfähigkeit bei der jagdlichen Nachsuchenarbeit mit ausgeprägter Beziehung zum führenden Jäger. In der Familie ist er ein ausgeglichener ruhiger Hund und liebt den Bezug zur Familie besonders zu Kindern.